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Abgeschlossene Forschungsprojekte
Praxisforschung
Zeitreflex – Wertschöpfung durch Werteschöpfung mehr ...
Sozialforschung
Elternbefragung in vier Kindertagesstätten des DRK KV „Mecklenburgische Seenplatte“ e.V. in den Landkreisen Mecklenburg-Strelitz und Müritz mehr ...
Praxisforschung
Arbeitsintegriertes Lernen - Ein Forschungs und Gestaltungsprojekt zur modellhaften Implementierung von arbeitsintegriertem Lernen in klein- und mittelständigen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern mehr ...
Praxisforschung
Blickfeld Familie - Familienorientierungt in Unternehmen der Region als Zukunftsinvestition mehr ...
Sozialforschung
Studie "Berufliche Perspektiven und Chancen im Raum 'Mecklenburgische Seenplatte' aus Sicht zukünftiger Schulabgänger/-innen der Region" mehr...
Zeitreflex – Wertschöpfung durch Werteschöpfung
Ein Gestaltungsprojekt zur Implementierung einer kinder- und familienfreundlichen Infrastruktur in der Region Neubrandenburg und im Landkreis Mecklenburg-Strelitz
Thema:
Das Projekt Zeitreflex stellte sich in besonderem Maße der Problematik der Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben. Viele Arbeitnehmer/-innen stehen täglich vor der Herausforderung, berufliche und private Anforderungen in Einklang zu bringen. Um diese gesellschaftliche Situation zu bewältigen, müssen Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit geschaffen werden. Erwerbs- und Privatleben müssen kein Widerspruch sein, wenn Eltern, Unternehmen und Betreuungseinrichtungen neue Wege für eine bessere Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben gehen.
Zielstellung:
Ziel des Projektes war die Implementierung von innovativen, bedarfsgerechten Betreuungsangeboten in Kindereinrichtungen und vom Jugendamt zugelassenen Kindertagespflegepersonen sowie die exemplarische Erprobung und Einführung von passgenauen Arbeitsorganisations-/-zeitmodellen in kleinen und mittelständischen Unternehmen.
Durch die Kombination von Arbeitszeitmodellen und passgenauen Betreuungszeiten für Kinder sollte das Projekt zur Stärkung der Struktur- und Beschäftigungspolitik, insbesondere im ländlichen Raum, beitragen.
Um den Transfer in weitere Modellregionen zu gewährleisten, wurden mit den gewonnenen Erfahrungen aus dem Projekt Handlungsstrategien und Leitlinien erarbeitet.
Vorgehen:
Kindertageseinrichtungen / Tagespflegepersonen
- Schaffung von Rahmenbedingungen für die Randzeitenbetreuung in den Kinderbetreuungseinrichtungen
- Integrierung einer staatlich anerkannten Erzieherin als Projektmitarbeiterin in die Modell-Kindertagesstätte zur Absicherung des Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrages in den Randzeiten
- Abstimmung flexibler Betreuungszeiten auf betrieblich orientierte Arbeitszeit-anforderungen
- Unterstützung bei der Weiterentwicklung der Konzeption
- Modulare Qualifizierung
- Sicherung der Nachhaltigkeit durch ein Belegplatz- und Verbundsystem
Unternehmen der Region
- Sensibilisierungsgespräche
- Durchführung von Bedarfsanalysen
- Beratung und Coaching von Führungskräften
- Modulare Qualifizierung
- Evaluation der Ergebnisse
Kooperationspartner:
- Diakonie Stargard e.V.
- Dietrich-Bonhoeffer-Klinkum Neubrandenburg
- Deutsches Rotes Kreuz KV „Mecklenburgische Seenplatte“ e.V.
Projektlaufzeit:
01.01.2006 – 31.12.2007
Das Projekt wurde aus Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern und aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert.
Kontakt:
Diana Wienbrandt
Projektleiterin
Markt 12
17235 Neustrelitz
Telefon: 03981 / 23 99 786
Fax: 03981 / 20 52 55
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Sozialforschung
Elternbefragung in vier Kindertagesstätten des DRK KV „Mecklenburgische Seenplatte“ e.V. in den Landkreisen Mecklenburg-Strelitz und Müritz
Auftraggeber: Deutsches Rotes Kreuz KV „Mecklenburgische Seenplatte“ e.V.
Zielstellung:
Das Ziel bestand darin, die Zufriedenheit und Vorstellungen der Eltern zur weiteren Profilierung der Kindertagesstätten abzufragen. Schwerpunkte bildeten die Zufriedenheit mit der Arbeit der Erzieher/-innen sowie Wünsche zur Gestaltung der Öffnungszeiten und der Verpflegungssituation.
Inhaltliche Gestaltung:
Die Eltern wurden zu folgenden Themen befragt:
- Gründe für die Wahl der Kita
- Zufriedenheit mit der Kita, der Verpflegung und der Arbeit der Mitarbeiter/-innen
- Gestaltung der Öffnungs- und Betreuungszeiten
- Thematische Schwerpunkte der Kita
- Betreuung und Förderung der Kinder
- Aktivitäten der Kita
- Information und Beteiligung der Eltern
- Ausstattung der Kita
Vorgehen:
Die Befragung fand auf der Grundlage eines standardisierten Fragebogens als Vollerhebung unter den Eltern der in den Kindertagesstätten betreuten Kinder statt. Der Rücklauf betrug durchschnittlich 54 Prozent. Die Ergebnisse wurden zunächst mit den Leiterinnen der Kitas ausgewertet. Zur Vereinbarung gemeinsamer Handlungsschritte fand am 12. und 13.11.2007 ein moderierter Workshop der Leiterinnen und der Geschäftsführung statt. Danach wurden die Ergebnisse in den einzelnen Einrichtungen veröffentlicht und diskutiert. Sie dienen nun als Entscheidungsgrundlage für weitere Entwicklungsvorhaben.
Beteiligte Kindertagesstätten:
DRK Kita „Spiel und Spaß“, Feldberg
DRK-Kita „Am Kiefernwäldchen“, Neustrelitz
DRK-Kita „Haus Sonnenschein“ mit Integrationsteil, Waren (Müritz)
DRK-Kita „Spatzenhus“, Wesenberg
Laufzeit:
April bis Oktober 2007
Kontakt:
ISBW gGmbH
Markt 12
17235 Neustrelitz
Telefon: 03981 / 23 97 90 26
Fax: 03981 / 20 52 55
E-Mail:
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Praxisforschung
Arbeitsintegriertes Lernen
Ein Forschungs- und Gestaltungsprojekt zur modellhaften Implementierung
von arbeitsintegriertem Lernen in kleinen und mittelständischen Unternehmen
in Mecklenburg-Vorpommern
Thema:
Berufliche Kompetenzen erwerben Mitarbeiter/innen überwiegend im Prozess der Arbeit. Neben informellem Erfahrungslernen kommen in vielen Unternehmen organisierte Formen individuellen oder gruppenorientierten aufgabenbezogenen Lernens zur Anwendung.
Vorteile der Integration von Arbeiten und Lernen für das Unternehmen sind:
• Optimierung der Lernprozesse und Sicherung von Lernerfahrungen im Unternehmen,
• hoher Lerntransfer bei geringeren Kosten,
• hohe Motivation der Mitarbeiter/innen zur Weiterbildung,
• Stärkung der Rolle der Führungskräfte im Bereich der Weiterbildung/Personalentwicklung.
Lernen am Arbeitsplatz anhand von konkreten Problemstellungen gelingt jedoch nicht von selbst, sondern sollte als Instrument der Organisations- und Personalentwicklung begriffen und zielgerichtet eingesetzt werden.
Zielstellung:
Ziel der Kooperation im Rahmen des Projektes ist es, Führungskräfte, Mitarbeiter/innen und Teams durch die Entwicklung, Erprobung und Einführung von Systemlösungen für arbeitsintegriertes Lernen zur selbstständigen und kontinuierlichen Erweiterung ihrer beruflichen Handlungskompetenz entsprechend den Anforderungen des Unternehmens und des Marktes zu befähigen und zu motivieren.
Vorgehen:
1. Informations- und Sensibilisierungsphase
Die Führungskräfte und Mitarbeiter/innen werden für das Anliegen der Kompetenzentwicklung durch arbeitsintegriertes Lernen sensibilisiert und erhalten Informationen über Projektziele und -inhalte.
2. Analysephase
Der Einstieg in den gemeinsamen Arbeits- und Entwicklungsprozess erfolgt über intensive Einzelinterviews, um die betrieblichen Bedingungen und Voraussetzungen sowie die subjektiven Einschätzungen und Erwartungen der Mitarbeiter/innen kennen zu lernen. In Abstimmung mit den Unternehmenszielen und -aufgaben werden gemeinsam Kompetenzanforderungen definiert (SOLL), zum anderen erfolgt die Erhebung der Kompetenzprofile ausgewählter Mitarbeiter/innen (IST). Neben dem SOLL-IST-Abgleich rundet die Einschätzung der Lernförderlichkeit der vorhandenen Strukturen und Abläufe die Analyse ab.
3. Planungs- und Entwicklungsphase
Nach der Rückmeldung der Analyseergebnisse an die beteiligten Mitarbeiter/innen und Teams werden gemeinsam die Lernziele und -aufgaben sowie geeignete Umsetzungsstrategien und Methoden ermittelt. Falls notwendig, erfolgen Interventionen zur Schaffung lernförderlicher Strukturen als Voraussetzung von Kompetenzentwicklung durch arbeitsintegriertes Lernen.
4.Umsetzungs- und Evaluationsphase
Die Umsetzung der vereinbarten Lernziele und -aufgaben schließt die laufende Evaluation der Wirksamkeit der Handlungsschritte zur Kompetenzentwicklung einschließlich der Sicherung ihrer Nachhaltigkeit und ihrer Übertragbarkeit auf andere Unternehmen ein.
Kooperationspartner:
Arbeiterwohlfahrt Müritz gGmbH
1. Geschäftsstelle
2. Schullandheim Zislow
3. Kindertagesstätte „Kunterbuntes Kinderland“ in Malchow
4. Kindertagesstätte „Spatzennest“ in Malchow
Arbeiterwohlfahrt Mecklenburg-Strelitz gGmbH
5. Einrichtung T.E.S.A.
Deutsches Rotes Kreuz KV „Mecklenburgische Seenplatte“ e.V.
6. Ambulanter Pflegedienst Röbel
Projektlaufzeit: 11.12.2006 bis 10.12.2008
Das Projekt wird aus Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern und des Europäischen Sozialfonds gefördert.
Kontakt:
ISBW gGmbH
Markt 12
17235 Neustrelitz
Tel.: 03981 2399783
Fax: 03981 205255
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Blickfeld Familie
Familienorientierung in Unternehmen der Region als Zukunftsinvestition
Ein Gestaltungsprojekt zur modellhaften Implementierung vereinbarkeitsorientierter Personal- und Unternehmenspolitik in kleinen und mittelständischen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern
Thema:
In enger Zusammenarbeit mit Unternehmen der Region (Landkreis Müritz und Stadt Neubrandenburg) werden unternehmensspezifische Konzepte entwickelt und erprobt, die auf die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gerichtet sind. Mit der Arbeit an 10 Handlungsfeldern zielt das Projekt einerseits auf die Umsetzung einer vereinbarkeitsbewussteren Personal- und Unternehmenspolitik in den kooperierenden Unternehmen und andererseits verfolgt es den Anspruch, wichtige Nachahmungseffekte in der Region auszulösen.
Zielstellung:
Ziel ist die Beförderung des durch die Landesregierung angestrebten Prozesses, Mecklenburg-Vorpommern zum familienfreundlichsten Bundesland Deutschlands zu entwickeln (Quelle: Koalitionsvertrag MV, November 2006, S. 33), unter anderem durch den Aufbau einer landeseigenen Zertifizierungsstelle für das Audit „Erwerbs- und Privatleben“.
Vorgehen:
1. Informations- und Sensibilisierungsphase
Die Führungskräfte und MitarbeiterInnen werden für die Thematik der Vereinbarkeitsorientierung sensibilisiert und über Projektinhalte und -ziele informiert.
2. Analyse- und Umsetzungsphase
Zertifizierungen zum Audit „Erwerbs- und Privatleben“ werden modellhaft mit individueller Prozessbegleitung und Beratung bei den KooperationspartnerInnen durchgeführt. Die Arbeit erstreckt sich auf verschiedene Handlungsfelder einer vereinbarkeitsorientierten Personal- und Unternehmenspolitik, wie:
• Arbeitszeitgestaltung
• Arbeitsabläufe und -inhalte
• Arbeitsort
• Informations- und Kommunikationspolitik
• Führungskompetenz
• Personalentwicklung
• Entgeltbestandteile/geldwerte Leistungen
• Flankierender Service für Familien
• Betriebliches Gesundheitsmanagement
• Unternehmens- und personalpolitisches Datenmodell
• Betriebsspezifika
3. Evaluationsphase
Die Ergebnisse werden evaluiert und auf deren Grundlage Leit- und Richtlinien für KMU zur Implementierung vereinbarkeitsorientierter Personal- und Unternehmenspolitik unter Beachtung des regionalen Bezuges abgeleitet. Darüber hinaus werden Handlungsempfehlungen und -strategien für die Gestaltung des landeseigenen Gesamtzertifizierungsprozesses für MV mit Berücksichtigung der regionalen Spezifika entwickelt.
KooperationspartnerInnen:
Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg
Fachklinik Waren
Stadtwerke Neubrandenburg
Friseur- und Kosmetiksalon Herchenbach
Projektlaufzeit: 15.12.2006 – 31.12.2008
Das Projekt wird aus Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern und aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert. Für die Teilnehmer/innen entstehen keine Kosten.
Kontakt:
Uta Zapke
Projektleiterin
Dietrich-Bonhoeffer-Straße 18
17192 Waren
Tel.: 03991 747636
Fax: 03991 180039
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Sozialforschung
Studie „Berufliche Perspektiven und Chancen im Raum „Mecklenburgische Seenplatte“ aus der Sicht zukünftiger Schulabgänger/-innen der Region“
In Kooperation mit der Parlamentarischen Staatssekretärin für Frauen und Gleichstellung Mecklenburg-Vorpommern
Thema:
Immer mehr Mädchen und Jungen wandern gleich nach ihrer schulischen Ausbildung in andere Regionen ab, um dort eine Ausbildung oder ein Studium zu beginnen. Viele lokale Unternehmen beklagen daher zunehmend, dass sie Schwierigkeiten haben, fachlich und persönlich geeigneten Nachwuchs zu finden.
Diese Tatsache und die Effekte des demografischen Wandels verdeutlichen den dringenden Handlungsbedarf, um dem Verlust qualifizierten Nachwuchskräftepotentials und damit der existentiellen Bedrohung der Unternehmen in der Region entgegenzuwirken. Der Handlungsbedarf wird neben dem Schaffen von Ausbildungsplätzen verstärkt darin gesehen, den zukünftigen Schulabgänger/innen, insbesondere den jungen Frauen, berufliche und persönliche Perspektiven und Chancen in der Region „Mecklenburgische Seenplatte“ aufzuzeigen.
Zielstellung:
Das Ziel der Studie besteht darin, gesicherte Erkenntnisse über die Hintergründe des zukünftig zu erwartenden Wanderungs- oder Bleibeverhaltens der jungen Schulabgänger/innen der Region „Mecklenburgische Seenplatte“ bereitzustellen, um daraus arbeitsmarktorientierte Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Diese Empfehlungen richten sich vor allem an die lokale Wirtschaft, Politik sowie Verantwortungs- und Entscheidungsträger/innen der beruflichen Frühorientierung.
Vorgehen:
Im Rahmen dieser repräsentativen empirischen Studie werden in einem ersten Schritt ca. fünfzehn Expert/innen aus Wirtschaft, Politik, Bildung und Verwaltung unter Verwendung eines offenen Erhebungsverfahrens interviewt.
In einem zweiten Schritt werden mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens ca. 800 Schüler/innen der 8. bis 13. Klassen in Schulen der Region befragt.
Finanzierung:
Finanziert wird die Studie aus Mitteln des Arbeitsmarkt- und Strukturentwicklungsprogramms Mecklenburg-Vorpommern und Spenden lokaler Unternehmen und Institutionen. Dazu zählen:
• Parlamentarische Staatssekretärin für Frauen und Gleichstellung, Frau Dr. Seemann
• Stadtwerke Malchow
• Wohnungsbaugesellschaft mbH Malchow
• Weber Maschinenbau GmbH & Co. KG, Neubrandenburg
• Neubrandenburger Stadtwerke
• Landkreis Mecklenburg-Strelitz
• Landkreis Müritz
• Stadt Neustrelitz
• Deutsche Kreditbank
Zur Begleitung der Studie wurde am 30. 11. 2007 ein Beirat gegründet.
Laufzeit: 01.09.2007 bis 31.12.2008
Kontakt:
ISBW gGmbH
Markt 12
17235 Neustrelitz
Tel.: 03981 205242
Fax: 03981 205255
E-Mail:
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Die gedruckte Studie können Sie per E-Mail unter der Adresse
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erwerben (Schutzgebühr: 15,- €).
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